Manchmal
bekommt man auch, nun, gerade betrunken, Heißhunger, einfach so! Dann nascht
man, haut sich den Hals voll, vielleicht sogar mit Essen, das man nüchtern
nicht anfassen würde. Scheiß Gelüste! Am nächsten Tag folgt dann übles
Rückbesinnen und Bauchschmerzen, wenn nicht sogar noch Übelkeit, oder Gott
bewahre, Lebensmittelvergiftung in Form einer Infektion.
Sehr
trügerisch nämlich ist, wenn sich nach erstem Probieren und gut Bekunden das
Opfer als absolut nicht verträglich oder zäh entpuppt. Auch die ganze Nacht
kauen wird nichts bringen. Oder nachsalzen... Bei ersten Anzeichen eines
solchen Happens schnell reagieren, als Vorspeise abtun, zurückgehen lassen und
auf heißes und besseres Hauptgericht hoffen. Doch Achtung! Zu viele Köche
verderben bekanntlich den Brei.
Manchmal
geschehen aber auch Dinge und Wunder und die Wahl des Menüs trifft sich eine
vortreffliche zu sein! Abgerundet in der Note und durchaus sättigend. Wer nun
satt und zufrieden ist, bedanken, Trinkgeld nicht vergessen, Schläfchen machen!
Was
aber wenn der Snack zum Lieblingsgericht mutieren könnte? Hunger auf mehr? Warmhalten.
Und irgendwann kommt es vielleicht so wie es nun mal ist, wenn man im
Stammrestaurant die Karte besieht: Man liest das Menü jedes Mal mehrfach.
Bestellt aber letztendlich immer das Gleiche.
In
diesem Sinne: Guten Appetit!
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