Ein Phänomen, das wohl so alt ist wie die Menschheit selbst. Kaum kommt man in die Pubertät, beginnt es: man sucht. Und will. Und hat man etwas, will man mehr! Gibt auf, verlässt, lernt daraus – ok, der Eine mehr, der Andere weniger. Manch einer ist so geprägt von Erfahrungen, dass er nicht mehr raus kann aus seiner Haut. Verbittert.
Ich bin ja Verfechter einer, meiner eigenen, Universum-es-kommt-alles-wie-es-soll-und-nichts-passiert-ohne-Grund-Philosophie. Fickt dich das Leben, sag Danke! Nimm es mit, speicher ab, mach es besser, wachse. So wachsen auch die Ansprüche mit der Zeit. Was aber... wenn das dir eigen implizierte Idealbild so plötzlich vor deiner Nase steht, dass dir die Knie wackeln? Dass du unbeholfen und blöd wirst wie eine 12jährige? Frau ist ja heutzutage selbstbewusst, so voll im Leben. Weiß was und wen sie will. Sprich also den Jagdinstinkt des Mannes an, heißt es. Melde dich nicht! Auch heute noch, allem Feminismus zum Trotz: Halt die Füße still und klimper mit den Wimpern. Sei intelligent, aber nicht zu sehr – könnte ja einschüchtern.
Dem hingegen wissen Männer doch selbst nicht mehr, wer sie sind und was sie darstellen wollen, geschweige denn, dass sie wie „Mann“ handeln. Humphrey Bogarts „Schau mir in die Augen, Kleines“... die Zeiten sind lang passé. Da drängt sich natürlich die Frage auf: Was, wenn mein Gegenüber will, sich aber genauso in die Hose macht? Wie sieht die dämliche Rollenverteilung heute aus? Findet heute überhaupt noch jemand irgendwas, oder sucht jeder nur?
Dem hingegen wissen Männer doch selbst nicht mehr, wer sie sind und was sie darstellen wollen, geschweige denn, dass sie wie „Mann“ handeln. Humphrey Bogarts „Schau mir in die Augen, Kleines“... die Zeiten sind lang passé. Da drängt sich natürlich die Frage auf: Was, wenn mein Gegenüber will, sich aber genauso in die Hose macht? Wie sieht die dämliche Rollenverteilung heute aus? Findet heute überhaupt noch jemand irgendwas, oder sucht jeder nur?
Manchmal ergibt sich ja alles von selbst. Gerade dann, wenn man eben nicht sucht. Oder Dinge einfach geschehen lässt. Es ist aber wahnsinnig zermürbend, dieses gezwungene geschehen Lassen, wenn einfach nichts geschieht, und einer nicht mal in die Offensive geht. Oder zumindest das nicht vorhandene Interesse spüren lässt. Windstille beim Segeln ist nun mal nicht besonders förderlich. Und Nichtstun ist mitunter anstrengender, als einen kleinen Schritt zu wagen, in welcher Form auch immer. Hiermit also ein Appell. Männer dieser Welt, kriegt die Ärsche hoch. Gut, böse, ja, nein, an, aus...Kopf oder Zahl? Mann oder Maus?
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